Die Altstadt bietet eine F�lle von Zeugnissen aus der r�mischen Vergangenheit unserer Stadt. Direkt vor der Haust�re l�sst sie unseren Kindern (und Erwachsenen) Geschichte lebendig werden.
Vor 2000 Jahren befand sich im Bonner Norden das r�mische Soldatenlager castra Bonnensia. Die Heerstra�e, an der unsere Schule liegt, f�hrt auf das ehemalige Soldatenlager zu. Sie ist mit einer ganzen Reihe von Nachbildungen r�mischer Denkm�ler und Grabsteine ausgestattet. Manche sind genau an der Stelle aufgestellt, an der sie gefunden wurden. Besonders hervorzuheben ist der Matronenstein, der gegen�ber unserer Schule steht. Er zeigt r�mische Schutzg�ttinnen.

R�mischer Matronenstein
Nicht weit von der Marienschule entfernt befindet sich in der Gr�nanlage zwischen Wohnblocks an der Graurheindorfer Stra�e ein arch�ologischer Park, in dem orginale �berreste aus r�mischer Zeit sowie ein Bronzemodell des R�merlagers und der Grundriss der �ltesten Kirche Bonns, der Dietkirche, zu besichtigen sind. Weitere r�mische Denkm�ler befinden sich am Beginn des Rosentals, An der Esche und am Augustusring.
Es lohnt sich, die Altstadt mit Blick nach oben zu durchstreifen. Eine F�lle sch�ner, originaler B�rgerh�user aus dem Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts s�umen die Stra�en dieses Stadtteils.
Vor allem seit den letzten 20 Jahren verf�gt die Altstadt �ber ein besonders lebendiges kulturelles Leben. Es manifestiert sich im Kunstcarr� und einer Anzahl von Atelierh�usern.
Zum Kunstcarr� geh�ren:
ehemaliges Wohnhaus des Bonner Malers August Macke. 1989 wurde es durch den August-Macke-Verein vor dem Verfall gerettet. Heute werden dort wechselnde Ausstellungen gezeigt, die in weitem Sinne in Bezug zu August Macke stehen. F�r unsere Kinder ist das August-Macke-Haus wichtig und interessant, lebte doch dort der K�nstler, der aus seinem Atelier auf ihr Viertel schaute, ihr Viertel, ihre Marienkirche malte. Der Besuch von Mackes Atelier und das eigene Malen vor Ort stellen f�r die Kinder eine besondere Attraktion dar.

zeigen in ihren Wechselausstellungen wegweisende Str�mungen aktueller Kunst.
Vorrangiges Ziel des Frauen-Museums, das seit 1981 besteht und das erste seiner Art ist, ist die F�rderung der bildenden Kunst von zeitgen�ssischen internationalen K�nstlerinnen. St�ndig wechselnde Ausstellungen belegen dieses Anliegen. Zu den Angeboten des Frauen-Museums geh�ren ferner ein Literatur-Atelier, ein Archiv �ber K�nstlerinnen und Politikerinnen, Ateliers, in denen K�nstlerinnen praktisch arbeiten k�nnen sowie unterschiedliche Workshops, auch f�r Kinder und Jugendliche. Auch in unserer Schule h�ngen Arbeiten, die von unseren Kindern im Frauenmuseum gestaltet wurden.
Einen besonderen Anziehungspunkt stellt die Altstadt f�r bildende K�nstler dar, die in Atelierh�usern anregende Arbeitsm�glichkeiten finden. Atelierh�user gibt es z. B. in der Dorotheenstra�e, Georgstra�e, Wolfstra�e, Breitestra�e und am Hochstadenring. Von Zeit zu Zeit �ffnen die K�nstler ihre Ateliers und laden Besucher zur Besichtigung ihrer Arbeiten ein. Termine k�nnen der Tagespresse entnommen werden. Eine Sonderstellung nimmt Kult 41 (Hochstadenring 41) ein, wo nicht nur Ausstellungen besucht werden k�nnen, sondern auch Filmabende, Konzerte und �hnliche Veranstaltungen sowie Kaspertheater f�r Kinder.
In der Umgebung der Marienschule gibt es drei katholische Gemeinden, die organisatorisch zusammengefasst sind.
Pfarrer Peter Adolf ist Pfarrer aller drei Gemeinden. In den drei Kirchen werden Gottesdienste zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert.
F�r die Sch�lerinnen und Sch�ler der 3. und 4. Klassen der Marienschule findet 14-t�gig mittwochs um 8.00 Uhr ein Schulgottesdienst statt.
Die drei Gemeinden haben ein breit gef�chertes Angebot an Hilfen und sozialen Diensten, Gespr�chskreisen f�r Erwachsene, musikalischen Aktivit�ten, Jugendgruppen, Kinderg�rten, Hort, Hausaufgabenbetreuung und dgl. mehr.
Die B�cherei an der Marienkirche ist sonntags von 12.00 bis 13.00, sowie mittwochs von 14.30 bis 18.30 ge�ffnet.
Genaue Informationen �ber das vielf�ltige Angebot der drei Kirchengemeinden erhalten sie
Die n�chste evangelische Kirche ist
Pfarrer der Lukaskirchengemeinde ist Pfarrer Michael Sch�fer.
Auch die Lukaskirchengemeinde verf�gt �ber ein breites Angebot an Gottesdiensten, Gespr�chskreisen, musikalischen Aktivit�ten, Hilfen, Kinderbetreuung f�r unterschiedliche Altersstufen.
Genaue Informationen �ber die Angebote erhalten Sie
Die islamische Gemeinschaft Milli G�riis (IGMG) hat seit 26 Jahren
Hier treffen sich vor allem am Freitag Nachmittag die moslemischen M�nner zum Gebet.
In der N�he der Schule befinden sich die Spielpl�tze Maxstra�e und Heerstra�e und der Frankenbadvorplatz mit dem Spielemobil. Wir besuchen sie gern mit unseren Klassen.
Dar�ber hinaus bietet die Altstadt vielf�ltige Kinder- und Jugendangebote: Sportvereine in der Adolf-, Dorotheen- und K�lnstra�e sowie interessante Angebote f�r Kinder im Tanzstudio in der Oppenhoffstra�e und der Musikschule Moreno in der Maxstra�e.
Die Falken, seit einiger Zeit in der R�umen Am Frankenbad 5, bieten den Sch�lerclub, Theater-, Tanz-, Taekwon-Do- und Gitarrenkurse und spannende Ferienfreizeiten. Mitmachen kann man beim Kinderradio Radio Frechdachs.
Nirgendwo in Bonn leben so viele Menschen unterschiedlichster Couleur friedlich miteinander wie in der Altstadt. Hier finden sich noch viele alteingesessene Handwerksbetriebe, kleine Gewerbetreibende, Architekten, Anw�lte (darunter bekannte Politiker), Studenten und ehemalige Studenten, die hier h�ngengeblieben sind, wie auch einfache Leute und Menschen aller Nationalit�ten.
Der Altstadtmensch versteht zu leben - das zeigt eine Vielzahl verschiedener Lebensmittel- und Feinkostl�den und guter Restaurants - und er versteht zu feiern - das beweist nicht nur die hohe Kneipendichte mit ihrem reichhaltigen kulturellen Angebot.
Die Lebensfreude der Altstadt spiegelt sich auch im Schulleben der Marienschule wider. Gro�er Beliebtheit erfreuen sich Klassenfeste, bei denen die Kinder den Eltern ihre Arbeit vorstellen k�nnen, bei denen gemeinsam gespielt und geschlemmt wird.
H�hepunkte im Jahr sind das Schulfest oder der Weihnachtsbasar.
Im basarfreien Jahr 2000 organisierten die Eltern ein stimmungsvolles Nikolausfest von dem noch viele G�ste schw�rmen.
Die Aktivit�ten der Eltern steigern sich von Jahr zu Jahr. Bei den Vorbereitungsabenden f�r den diesj�hrigen Basar bastelten M�tter und V�ter um die Wette, befl�gelt vom Gedanken Reicht�mer f�r die Schule anzuh�ufen.
Ein beliebter Treffpunkt und ein Kommunikationszentrum mitten im Viertel ist unser Schulhof. Wer in Mu�e verweilen m�chte, kann unseren Teich bestaunen und im Fr�hjahr mit ein bisschen Gl�ck sogar frischgeschl�pfte Kaulquappen erblicken.
Die Schule wird getragen vom Wohlwollen des Viertels und erf�hrt viel Unterst�tzung aus der Bev�lkerung. In der B�ckerei Yaman in der Maxstra�e durften wir die Backstube besichtigen. Der Fahrradh�ndler Heinen auch in der Maxstra�e stiftete ein Fahrrad f�r das Verkehrssicherheitstraining und will uns auch bei der Verkehrsprojektwoche im Fr�hjahr unterst�tzen.
Der Parkettleger Kaspari aus der Wolfstra�e baute f�r uns die B�hne in der Aula. Die Metzgerei Haupt in der Adolfstra�e versorgte uns beim letzten Sommerfest mit Grillw�rsten. Dank auch allen anderen, die wir an dieser Stelle nicht nennen k�nnen.
Nicht unerw�hnt bleiben darf das D�nerhaus unseres Nachbarn �mer Piri mit seiner Mannschaft an der Ecke Heerstra�e/Maxstra�e. Da treffen sich die Lehrer und Elternstammtische. Bei mancher Konferenz hat das D�nerhaus die Lehrer vorm Verhungern gerettet.