Die Menschen rund um die Marienschule

Nirgendwo in Bonn leben so viele Menschen unterschiedlichster Couleur friedlich miteinander wie in der Altstadt. Hier finden sich noch viele alteingesessene Handwerksbetriebe, kleine Gewerbetreibende, Architekten, Anwälte (darunter bekannte Politiker), Studenten und ehemalige Studenten, die hier hängengeblieben sind, wie auch einfache Leute und Menschen aller Nationalitäten.

Der Altstadtmensch versteht zu leben – das zeigt eine Vielzahl verschiedener Lebensmittel- und Feinkostläden und guter Restaurants – und er versteht zu feiern – das beweist nicht nur die hohe Kneipendichte mit ihrem reichhaltigen kulturellen Angebot.

Die Lebensfreude der Altstadt spiegelt sich auch im Schulleben der Marienschule wider. Großer Beliebtheit erfreuen sich Klassenfeste, bei denen die Kinder den Eltern ihre Arbeit vorstellen können, bei denen gemeinsam gespielt und geschlemmt wird.

Höhepunkte im Jahr sind das Schulfest oder der Weihnachtsbasar.

Im ‘‘basarfreien’‘ Jahr 2000 organisierten die Eltern ein stimmungsvolles Nikolausfest von dem noch viele Gäste schwärmen.

Die Aktivitäten der Eltern steigern sich von Jahr zu Jahr. Bei den Vorbereitungsabenden für den diesjährigen Basar bastelten Mütter und Väter um die Wette, beflügelt vom Gedanken Reichtümer für die Schule anzuhäufen.

Ein beliebter Treffpunkt und ein Kommunikationszentrum mitten im Viertel ist unser Schulhof. Wer in Muße verweilen möchte, kann unseren Teich bestaunen und im Frühjahr mit ein bisschen Glück sogar frischgeschlüpfte Kaulquappen erblicken.

Die Schule wird getragen vom Wohlwollen des Viertels und erfährt viel Unterstützung aus der Bevölkerung. In der Bäckerei Yaman in der Maxstraße durften wir die Backstube besichtigen. Der Fahrradhändler Heinen auch in der Maxstraße stiftete ein Fahrrad für das Verkehrssicherheitstraining und will uns auch bei der Verkehrsprojektwoche im Frühjahr unterstützen.

Der Parkettleger Kaspari aus der Wolfstraße baute für uns die Bühne in der Aula. Die Metzgerei Haupt in der Adolfstraße versorgte uns beim letzten Sommerfest mit Grillwürsten. Dank auch allen anderen, die wir an dieser Stelle nicht nennen können.

Nicht unerwähnt bleiben darf das Dönerhaus unseres Nachbarn Ümer Piri mit seiner Mannschaft an der Ecke Heerstraße/Maxstraße. Da treffen sich die Lehrer und Elternstammtische. Bei mancher Konferenz hat das Dönerhaus die Lehrer vorm Verhungern gerettet.